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Ghost
James Whealer
Profil
Auf den ersten Blick wirkt er wie ein ehemaliger Konzernangestellter, der seine guten Manieren nie abgelegt hat. Er spricht überlegt, hört aufmerksam zu und beobachtet Menschen lieber, als selbst im Mittelpunkt zu stehen.
Er hat ein Talent dafür, zwischen den Zeilen zu lesen. PR-Sprech, geschönte Statistiken oder ausweichende Antworten erkennt er sofort. Im Gespräch wirkt er selten aggressiv. Stattdessen stellt er die eine Frage, auf die sein Gegenüber keine gute Antwort hat.
Gewalt vermeidet er, solange Worte ausreichen. Doch wenn eine Situation kippt, hat er immer ein Ass im Ärmel.
Er hat ein Talent dafür, zwischen den Zeilen zu lesen. PR-Sprech, geschönte Statistiken oder ausweichende Antworten erkennt er sofort. Im Gespräch wirkt er selten aggressiv. Stattdessen stellt er die eine Frage, auf die sein Gegenüber keine gute Antwort hat.
Gewalt vermeidet er, solange Worte ausreichen. Doch wenn eine Situation kippt, hat er immer ein Ass im Ärmel.
Hintergrund
Geboren als NUSA-Amerikaner, machte er Karriere in der Öffentlichkeitsarbeit von PetroChem. Er galt als talentierter Spezialist für Krisenkommunikation und war auf dem besten Weg in höhere Positionen. Seine Aufgabe bestand darin, Skandale einzudämmen, Proteste kommunikativ zu entschärfen und das öffentliche Bild des Konzerns zu schützen.
Der Wendepunkt kam, als PetroChem ihn zu einer Förder- und Industrieanlage im Ausland entsandte. Die lokale Bevölkerung protestierte gegen massive Grundwasser- und Umweltverschmutzung. Seine Aufgabe war nicht, Lösungen zu finden, sondern die öffentliche Wahrnehmung zu kontrollieren.
Während der Unruhen wurde sein Convoy Ziel eines Anschlags. Er verlor dabei seinen rechten Arm.
Ein Bewohner eines nahegelegenen Dorfes rettete ihm das Leben und versteckte ihn, obwohl er wusste, dass dieser Fremde Teil des Konzerns war, der für das Leid der Region verantwortlich war. Während seiner Genesung sah er zum ersten Mal die Folgen seiner Arbeit mit eigenen Augen: verseuchtes Wasser, kranke Menschen und eine Bevölkerung, die von seinem Arbeitgeber im Stich gelassen worden war.
Er hätte bleiben und helfen können.
Stattdessen floh er.
Mit seinem Ersparten kehrte er nach Night City zurück, ließ sich einen Cyberarm einsetzen und verschwand aus der Konzernwelt. Heute lebt er in Kabuki und arbeitet als Informationsbroker mit Schwerpunkt auf Konzerninterna.
Immer von dem Gefühl verfolgt, damals den einfachen Weg gewählt zu haben.
Der Wendepunkt kam, als PetroChem ihn zu einer Förder- und Industrieanlage im Ausland entsandte. Die lokale Bevölkerung protestierte gegen massive Grundwasser- und Umweltverschmutzung. Seine Aufgabe war nicht, Lösungen zu finden, sondern die öffentliche Wahrnehmung zu kontrollieren.
Während der Unruhen wurde sein Convoy Ziel eines Anschlags. Er verlor dabei seinen rechten Arm.
Ein Bewohner eines nahegelegenen Dorfes rettete ihm das Leben und versteckte ihn, obwohl er wusste, dass dieser Fremde Teil des Konzerns war, der für das Leid der Region verantwortlich war. Während seiner Genesung sah er zum ersten Mal die Folgen seiner Arbeit mit eigenen Augen: verseuchtes Wasser, kranke Menschen und eine Bevölkerung, die von seinem Arbeitgeber im Stich gelassen worden war.
Er hätte bleiben und helfen können.
Stattdessen floh er.
Mit seinem Ersparten kehrte er nach Night City zurück, ließ sich einen Cyberarm einsetzen und verschwand aus der Konzernwelt. Heute lebt er in Kabuki und arbeitet als Informationsbroker mit Schwerpunkt auf Konzerninterna.
Immer von dem Gefühl verfolgt, damals den einfachen Weg gewählt zu haben.